Demo für Lehrstellen in Helmstedt

Die „Initiative für mehr Lehrstellen im Landkreis Helmstedt“ organisiert eine Demonstrtation für mehr Lehrstellen. Am Samstag, den 21.06. sollen um fünf vor zwölf auf dem Markt 400 Luftballons losgelassen werden, symbolisch für die fehlenden Lehrstellen in Helmstedt.

Geht hin! Sagt eure Meinung! Wir sehen uns dort!

„Marx für Anfänger“

Wochenendseminar vom 13.-15.06.08

Naturfreundehaus, Brockenblick 5

In der Teilnahmegebühr von 10 Euro sind sowohl vegetarisches Essen als auch Schlafplätze enthalten.

Anmeldungen sind noch bis Freitag, den 13.Juni per E-Mail unter info@helmstedt.linksjugend-solid-hannover.de möglich.

Freitag fängt das Seminar um 17 Uhr an und endet Sonntag gegen 12.30 Uhr.

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Grundlagen-Seminar: Einführung in den Marxismus

In diesem Seminar wollen wir gemeinsam Teile der „Einführung in den Marxismus“
von Ernest Mandel kritisch lesen und reflektieren. Zudem beschäftigen wir uns
mit Ausschnitten aus Originaltexten von Marx und Engels und werden uns einen
Überblick über die verschiedenen Strömungen des Marxismus verschaffen. Das
Seminar soll den Einstieg in eine aktuelle Anwendung des Marxismus für das
Handeln junger SozialistInnen erleichtern.

An Vorkenntnissen wird nichts gefordert, allerdings ist die Bereitschaft zum
gemeinsamen Lesen von wissenschaftlichen Texten und zur Auseinandersetzung mit
vielleicht ungewohnten Denkweisen Grundvorrausetzung für die Teilnahme. Die
Texte werden als Kopien bereitgestellt. Wer möchte kann sich aber die
„Einführung in den Marxismus“ von Ernest Mandel (10 Euro, im Buchhandel
bestellbar) und/oder „Das Manifest der kommunistischen Partei“ (z.B. von Reclam
für 3 Euro im Buchhandel erhältlich) besorgen.

Am Abend stehen mehrere Filme zur Auswahl, die sich der marxistischen Dialektik
als Mittel zur Strukturierung der Handlung bedienen. Es kann aber auch einfach
gefeiert werden.

„Wir müssen draußen bleiben“ Linksjugend [’solid] protestiert

Die Jugendlichen suchen jetzt schon seit einem Vierteljahr nach Räumen für ihre wöchentlichen Treffen. Mit symbolischen Aktionen wollen sie jetzt auf das Problem aufmerksam machen, dass es für Jugendliche anscheinend keine Möglichkeiten gibt sich zu treffen. „Wir treffen uns jetzt draußen, in der Öffentlichkeit, eine andere Wahl haben wir nicht.“, so Anna Maria Brunke, Mitglied der Linksjugend [’solid] Kreis Helmstedt.

Letzte Woche haben die Jugendliche ihre nächste Absage bekommen. „Wir haben schon fast überall nachgefragt, die Begründungen sind unterschiedlich, entweder wir passen nicht ins Konzept, so wie beim JFBZ, oder wir dürfen nicht rein weil wir keine gemeinschaftliche Gruppe sind , so die Begründung des Ludgeri.“, beschreibt Fabian Hennig, Mitglied der Linksjugend [’solid] die Situation.

Aufgeben wollen die Jugendlichen deswegen aber nicht: „Wir lassen uns nicht unterkriegen, wir protestieren gegen diese Ungerechtigkeit.“, so Brunke. „Am Sonntag, den 08.06.08 treffen wir uns um 16 Uhr auf dem Holzberg, auf dem Gröpern und dem Markt waren wir schon.“, so Hennig. Wann sich die Jugendlichen wo treffen kann man auf der Homepage der Jugendorganisation nachlesen.

„Schönwettersozialismus können andere machen!“

KeinRaumFuerJugendliche
Erfolgreiche Protestaktion „Kein Raum für Jugendliche“ trotz Regen. Wir machen weiter. Diesen Sonntag auf dem Marktplatz in Helmstedt! Ab 16 Uhr, komm vorbei!

Kein Raum für Jugendliche

Seit einem Vierteljahr trifft sich die Linksjugend [’solid] jetzt schon unter freiem Himmel, jetzt demonstriert der Jugendverband für kostenlose Jugendräume. „Es ist ein Skandal, dass es keine vernünftigen Räume für Jugendliche gibt“, empört sich Maria Hermann, Mitglied der Linksjugend [’solid] Kreis Helmstedt. „Beim Jugendzentrum haben wir angefragt und wurden abgelehnt, weil unsere wöchentlichen Treffen angeblich nicht ins Konzept passen und Sonntags, wenn wir uns treffen, hat das JFBZ sowieso zu.“, so Hermann.

Das Jugendzentren sich nicht nach den Jugendlichen richten findet Julian Schenke, Mitglied der Linksjugend [’solid] nicht in Ordnung: „Wir haben ein Wochenendseminar geplant und beim JFBZ angefragt und bekamen eine Absage mit der Empfehlung, wir könnten das doch in der Woche machen, aber da sind wir in der Schule oder müssen arbeiten. Gerade am Wochenende haben Jugendliche doch Zeit.“

Auch mit anderen Einrichtungen haben die Jugendlichen schlechte Erfahrungen gemacht: „Früher haben wir uns immer in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt getroffen, aber dort wurden wir „rausgeworfen“ – ohne richtige Begründung.“, erklärt Hermann.

Geld für teure Räumlichkeiten haben Jugendliche nicht. „Wenn wir unser ganzes Geld für die Miete ausgeben, bleibt nichts mehr für andere Aktivitäten, Klutur und politische Bildung dürfen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.“, findet Hermann.

Die Jugendlichen treffen sich am Sonntag von 16 bis 18 Uhr auf dem Gröpernplatz um für kostenlose Räume für Jugendliche zu demonstrieren. „Wir bauen einen Tisch auf und diskutieren über künftige Aktivitäten auch zum Thema „Jugendräume“, so Schenke.